• Author:Frank Awender
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Bereichsentwicklung Jugend Neuenhof (AG)

Die Gemeinde Neuenhof im Kanton Aargau ist im Hinblick auf ihre Altersstruktur eine sehr junge Gemeinde. Neben der Tatsache, dass mehr als ein Drittel der Bevölkerung unter 25 Jahren alt ist, ist zusätzlich noch bemerkenswert, dass der Anteil der Nicht-Schweizer Einwohner sich mit 46,5 % auf annähernd die Hälfte beläuft und somit deutlich über dem kantonalen Mittel liegt.

Zu Recht stellt sich die Gemeinde vor diesem Hintergrund die Frage der Erreichbarkeit des Grossteils der Einwohner mittels gängiger bzw. vorhandener demokratischer Kanäle und Wege. Bereits ohne ein genaues Nachrechnen ergibt sich, dass deutlich mehr als die Hälfte der Neuenhoferinnen und Neuenhofer hier schon von Gesetzes wegen von einer Teilnahme ausgeschlossen sind, weil sie entweder keine Schweizer sind, weil sie zu jung sind oder sogar beides.

Überdies verlangt die finanzielle Situation der Gemeinde Neuenhof nach einer Evaluation der Effizienz der bereits vorhandenen Ansätze. Das in diesem Zusammenhang ausgegebene Motto „VORWÄRTS“ stimmt im gleichen Atemzug jedoch positiv, dass hier eine insbesondere nachhaltige und in die Zukunft gerichtete Optimierung angestrebt werden soll.

Dabei steht vor Allem der Grundgedanke, eine Weiterentwicklung des Gemeinwesens auf den Einbezug des Zielpublikums auszurichten. Mit anderen Worten soll an einer deutlich partizipativeren Ausgestaltung der Erlebbarkeit der eigenen Wohngemeinde für die Neuenhofer gearbeitet werden. Dies, um einerseits die Identifikation mit dem Wohn- als Heimatort zu steigern oder gar erst zu stiften, andererseits, um schlummernde, aber überaus wertvolle Ressourcen in der Bevölkerung orten, aktivieren und im Sinne des Gemeinwohls nutzbar machen zu können.

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